Ein kleines Stückchen Wildnis mitten im Stadtpark: Die beiden idyllischen Weiher im nördlichen Teil des Parks bilden mitten in der Großstadt ein wertvolles Feuchtbiotop.
Die historische Platanenallee war früher eine beliebte Flaniermeile, die das später im Krieg zerstörte Parkcafé am Stadtparksee mit dem Jahnring verband.
Der Kontrast zum Trubel der großen Wiese und weiten Flächen im Park könnte nicht größer sein: Das Rondell mit dem Pinguinbrunnen ist ein fast mystischer Ort der Stille.
Der Königin der Blumen ist im Stadtpark ein besonders schöner Garten gewidmet: Zu Blütezeit verwandelt sich der Rosengarten in ein Farbenmeer aus rosa, weiß, apricot und rot.
Dort wo heute kleine Modellboote über das Wasser schippern, stand früher das imposante Hauptgebäude des Stadtparks: die repräsentative Stadthalle, die im 2. Weltkrieg zerstört wurde.
Direkt an der Ecke Hindenburgstraße/Jahnring stand früher die Milchwirtschaft - ein Gebäude im Stil eines Vierländer Bauernhauses mit zugehörigem Bauern- und Obstgartenm das im Krieg zerstört wurde. Heute erstrecken sich hier Wiesenbereiche mit alten Bäumen bis zum Planschbecken.
Nördlich der großen Festwiese gab es ab 1922 das Luft- und Sonnenbad, das bis 1937 auf ca. 5ha ausgedehnt wurde. Auch heute kann man hier noch im Schatten alter Bäume ungestört sonnen. Kleine Bereich sind durch alte Buchenhecken oder Holzpalisaden voneinander getrennt.
Die Freilichtbühne entstand 1923/24 durch Lehmabbau für das Planschbecken und ist bis heute in ihrer ursprünglichen Form erhalten. Die 4.000 Gäste fassende Freilichtbühne zählt zu den schönsten Open-Air-Bühnen Deutschlands und lockt Musikfreunde aller Stilrichtungen in den Hamburger Stadtpark.